Im Jahre 2002 groovte es beim Sessionspielen auf dem bizarren
Dudelsackfestival im tschechischen Strakonice zwischen der Harfenistin
Merit Zloch und dem Drehleierspieler Simon Wascher so gut, daß man
beschloß, sich zusammenzutun. Dieser Verbindung entsprang bereits im
Spätherbst selbigen Jahres bilwesz, zunächst als Duo.
Im nächsten Jahr, ebenfalls beim Sessionspielen, diesmal aber auf dem
Drehleierfestival in Lißberg/Deutschland, stieß der junge talentierte
Dudelsackspieler Matthias Branschke zum Team.
Die erste CD-Aufnahme folgte dann im Januar 2004 in einem
Heurigenkeller am Westrand von Wien mit Matthias Branschke als Gast.
Zusätzlich waren Stefan Straubinger (Concertina) aus München und
Laurenz Schiffermüller (Perkussion) mit von der Partie.
Die CD "hardigatti!" wurde von Hörern und Kritik begeistert
aufgenommen. Das renommierte französische Trad Magazine verlieh dem
Erstling "Bravos!!!", eine Auszeichnung für besonders gelungene CDs.
Es folgten Auftritte im In- und Ausland, unter anderem beim
EBU-Festival in Pula/Kroatien und beim Harfentreffen auf dem
Mosenberg.
Im Winter 2006 hatten sich so viele neue Stücke angesammelt, daß man
beschloß, eine zweite CD aufzunehmen. "spring" wurde im Februar 2006 im
Blauen Haus in Kremsmünster / Österreich mit Jörg Mikula (Schlagzeug)
als Gast aufgenommen und konnte auf dem
TFF Rudolstadt dem Publikum präsentiert werden.
Matthias Branschke gehört inzwischen zur festen Besetzung der band. Für
größere Bühnen kommt als Gastmusiker darüber hinaus ein Schlagzeuger
hinzu.
Die Band:
Simon Wascher
Alto-Drehleier
Musiker bei Schickaneders Jugend und Rundgeiger, 1. Preis im
Solowettbewerb Drehleier beim Festival in Saint Chartier 2003,
Frankreich; CD-Aufnahmen mit dem L´Orfeo Barockorchester, Herausgeber
von Notenheften, Grafiker
Matthias Branschke
Schäferpfeife, border pipes, säckpipa, Querflöte
Musiker bei Broth, Gewinner des Folkförderpreises des TFF Rudolstadt
2001
Merit Zloch
Hakenharfe, Gesang, booking
Musikerin bei Malbrook (TFF-Ruth-Gewinner 2005) und vinkoop, 2. Preis
im Duowettbewerb beim Festival in Saint Chartier 2003, MA für
Archäologie und Kunstgeschichte mit Spezialrichtung Musikarchäologie